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Kunstsnack in der Mittagspause: Alexej Borutscheff (1911–1994) und die Literatur

30 Minuten Kulturgenuss zur Mittagszeit in der Staatsbibliothek mit Prof. Dr. Bettina Wagner

Date: June 17th, 2026

Time: 12:30 Uhr


Am Mittwoch, dem 17. Juni führt der „Kunstsnack“, die beliebte Kurzführungsreihe der Dombergmuseen, in die aktuelle Sonderausstellung „Vergessene Kunst in Bamberg. Alexej Borutscheff (1911-1994)“ der Staatsbibliothek Bamberg.
In kompakten 30 Minuten beleuchtet Prof. Dr. Bettina Wagner die enge Verbindung des deutsch-russischen Künstlers Alexej Borutscheffs zur Literatur, die sich in seinem künstlerischen Schaffen widerspiegelt. So schuf er zahlreiche Illustrationen zu bedeutenden literarischen Werken. Besonders hervorzuheben sind seine 176 Illustrationen zu Goethes „Faust“ und Werke zu E. T. A. Hoffmann. Andere Werke der Weltliteratur schrieb Borutscheff von Hand ab und illustrierte vor allem solche Texte, die große menschliche Themen behandeln: Aesops „Fabeln“, Aristophanes’ „Lysistrate“, Erasmus’ von Rotterdam „Lob der Narrheit“, Shakespeares „Macbeth“, Swifts „Gullivers Reisen“, Brechts Gedichte. Die Werke russischer Autoren, wie Tolstois „Leinwandmesser“ und Solschenizyns „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“, schätzte er besonders.

Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Roslawl im Westen Russlands geboren. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft, 1945 kam er nach Bamberg. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tod 1994. Als freischaffender Künstler war Borutscheff eine der imposantesten und farbigsten Erscheinungen der Bamberger Kunstszene. Die Staatsbibliothek Bamberg bewahrt sein Werk und gibt in ihrer aktuellen Ausstellung erstmals einen umfassenden Einblick in Borutscheffs Schaffen.


Der Kunstsnack ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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